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2 - PACKSPIELE ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN   
11.07.2023, Katrin
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*** News ***
Am 10.Juli um 16:40 Ortszeit begann die Vulkaneruption im Gebiet des Fagradalsfjall, die sich bereits seit 4. Juli ankündigte. Dabei handelt es sich momentan um eine kleine Eruption, deren weitere Entwicklung noch nicht ganz klar ist. Momentan tritt Lava entlang einer mittlerweile mehr als 900m langen Spalte aus. Es bleibt also weiterhin spannend.

Die Packspiele
Während es also auf unserer Zielinsel zischt und brodelt, vertreiben wir uns die Zeit damit, unsere ganze Ausrüstung zu verstauen. Die Packspiele sind damit wieder eröffnet! Und das gestaltet sich üblicherweise folgendermaßen:

Schritt 1 „Ausrüstung auswählen“ begann schon einige Monate im Voraus. So hatten wir genug Zeit die Ausrüstung (mehrmals) zu überdenken, Fehlendes zu beschaffen und hier und dort zu optimieren. Wir haben schlauerweise die gesamte Ausrüstung von unserer 23° Nordwärtstour in einem Blog aufgelistet. Für die Ausgangslage war das natürlich sehr hilfreich.

Schritt 2 „Platzangebot evaluieren“. Da lange nicht klar war, ob ich alleine verreise, habe ich mir neue Packtaschen mit mehr Volumen angeschafft. In diesen stehen mir nun insgesamt 70l Packvolumen zur Verfügung. Zusätzlich habe ich 22l in Form eines wasserdichten Sackes am Gepäckträger zur Verfügung. Und dann noch die Lenkertasche. Auf meinem Hardtail reise ich auch diesmal mit ein paar wenigen Adaptionen mit meinem bewährten Komfortpacksystem „Katrin“. Martin hingegen setzt auf seinem Fully wieder auf sein bewährtes „Modul-System“. In welcher Tasche nun was untergebracht wird, hat sich in den letzten Jahren eigentlich nicht verändert. Unverändert blieb auch die Aufteilung der „Allgemeinausrüstung“ auf uns beide. Ich übernehme wieder Zelt, Kochutensilien, Apotheke und Solaranlage. Martin ist für Kocher, Wasserfilter, Werkzeug und Montageutensilien zuständig.

Schritt 3 „Probe packen“ war daher unproblematisch und wir konnten uns die Feedbackschleifen zurück an den Start zu Schritt 1 diesmal ersparen. Hier ein Teil unserer Ausrüstung, der mitkommt:

Eine eigene Geschichte- das Verpacken der Fahrräder
Die größere Herausforderung war, die Räder zu verpacken. Wir begannen mit meinem Rad, da dies das kleinere ist. Die Laufräder wurden ausgebaut. Voller Überzeugung, dass mein kleiner Rahmen ohne Probleme in der Schachtel verschwinden wird, hievten wir ihn in die Box. Es spießte dort und  klemmte da. Der Gepäckträger bzw. die Konstruktion zur Rücklichtmontage war das Problem. Alles klar, also abschrauben. Jetzt passt zwar der Rahmen in die Schachtel, aber wo bitte schön sollen die Laufräder hin? Wir probierten einige Varianten und jedes Mal beulte sich die Transportschachtel noch mehr aus. Martin meinte schon „ich glaube ich hol am Montag größere Schachteln“. Ganz aufgeben wollten wir nicht, denn wir erinnerten uns daran, dass meine Schwester Julia ihr Rad ja auch in so einer Transportschachtel verpackt hatte, als sie in Tromsø bei unserer 23°Nordwärtstour zu uns gestoßen ist. Die Schachtel kann doch damals nicht um so viel größer gewesen sein als unsere. Dann kam uns die Idee, dass wir einfach bei unseren Fotos von damals nachschauen. Wir haben ja wirklich viel fotografiert und ich wusste, dass es zumindest ein Foto mit uns allen und der Radschachtel gab. Siehe da, wir hatten recht. Die Schachtel war ähnlich groß, also musste es Julia ja auch irgendwie geschafft haben, das Rad da hinein zu bekommen. Schlauerweise hatten wir damals auch das Zusammenbauen von Julias Rad dokumentiert und wir konnten uns abschauen, wie Julia ihr Fahrrad im Karton verstaut hatte.

 

Die Fotos waren sogar auf unserem Blog damals. Ganz schön praktisch so eine Fotodokumentation. Es hat zwar noch einigen Adaptionsbedarf gebraucht, aber wir haben es dann nach einigen Stunden tatsächlich geschafft, alles zu verstauen. Bei dem Verpacken von Martins Rad haben wir dann schon gewusst worauf wir schauen müssen. Alles in allem haben wir mit Test packen und finalem Verpacken zwei Abende ausgefüllt. Jetzt sind beide Räder in den Schachteln. Die Verpackungsstrategie unserer Fahrräder habe wir natürlich gleich fotografisch festgehalten, als Schummelzettel für unsere Rückreise.

 

Die Packtaschen sind auch gepackt und in Aufgabegepäck und Handgepäck geteilt.

Jetzt können wir langsam anfangen, das Chaos in der Wohnung zu beseitigen. Die Checklisten werden ein, zwei oder drei letzte Male durchgegangen. Und dann kann es unserer Meinung nach eigentlich los gehen.

Wir sind schon so gespannt! Bis bald!

 

 

Gesamtkilometerstand: noch 0 km

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