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| 03.08.2023, Katrin und Martin | ||
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30.07.2023 Phingeyri - Isafjördur Per Klick auf die Fotos werden diese in einem separaten Fenster angezeigt Wir bestellen noch Fischbällchen und Palatschinken, bevor wir uns wieder auf den Weg machen. Vor unserer Abfahrt gibt uns die Besitzerin des Cafés noch ein Päckchen mit selbstgemachten Zimtschnecken für den Gipfel mit. Das macht sie für alle die mit dem Rad hier stehen bleiben. Das ist ja wirklich entzückend! Es soll eine alte Straße über den Berg geben, um den Tunnel nach Isafjördur umfahren zu können. Es dauert eine Weile, bis wir die Auffahrt zu dieser alten Straße finden. Dort wo sie eingezeichnet ist, ist kein Weg erkennbar. Da kommt endlich der Feldstecher zum Einsatz, den wir mitschleppen. Martin kann damit die Auffahrt zu der alten Straße in Richtung Tunnel ausfindig machen. Als wir zu der Auffahrt kommen, ist diese tatsächlich als Radroute angeschrieben. Der Einstieg in diese Radroute ist allerdings sehr selektiv. Das kennen wir ja schon. Wir müssen schieben, um auf das Niveau der alten Straße zu gelangen. Doch dort einmal angekommen, geht es die meiste Zeit ziemlich gut zu fahren. Hin und wieder gibt es grobe Schotterstellen, die ich manchmal schieben muss. Aber alles in allem geht es gut.Wir kurbeln auf unseren bisher höchsten Punkt von über 600m hinauf. Hier finden wir sogar noch ein übergebliebenes Schneefeld. Am höchsten Punkt gibt es dann die "gesponserten" Zimtschnecken. Nun aber nichts wie hinunter nach Isafjördur. Das haben wir schon vom Pass oben gesehen, wie es nett unten im Fjord liegt. Es folgt eine flotte Bergabfahrt mit anschließender Fahrt Richtung Ortszentrum und wir kehren gleich im ersten Café zu einem Abendessen ein. Dann geht es auf den Campingplatz. 31.07.2023 Isafjördur Wir wollen eigentlich zuerst in ein Café um zu frühstücken. Die Rechnung geht angesichts der Passagiere zweier Kreuzfahrtschiffe, die gerade Landgang haben, nicht auf. Es ist alles überfüllt. Also kaufen wir eine Kleinigkeit im Supermarkt und verschieben den Kaffeehausbesuch auf später. Wir schauen in dem Radgeschäft vorbei, das so nett war und uns das Schaltwerk für morgen bestellt hat. Dort finden wir auch ein Kocherbenzin und neue Socken. Dann besorgen wir Ansichtskarten und erkunden den Ort. Dabei sind uns beim Museum von Isafjördur diese Gerätschaften aufgefallen. Wofür die Harpune gut ist, ist ziemlich klar. Aber wofür wurde denn dieses Teil verwendet? Die Auflösung gibts am Ende des Blogs.Als alle Erledigungen getätigt sind, schauen wir in der Bäckerei vorbei, ob nun ein Plätzchen für uns frei ist. Sie ist jetzt total leer. Wir können also in Ruhe eine Jause genießen. Wir lernen eine gebürtige Isländerin, die von hier ist, aber in den USA lebt, kennen. Wir plaudern ein bißchen mit ihr. Dann machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant oder dergleichen für ein Abendessen. Im Hafen soll es ein sehr gutes Fischlokal geben. Es dauert, bis wir es ausfindig machen, denn angeschrieben ist nichts und das kleine rote Häuschen ist auf den ersten Blick nicht als Lokal erkennbar. Es stehen auch keine Öffnungszeiten irgendwo. Ein echter Geheimtipp. Aber drinnen ist schon jemand und macht sauber. Martin fragt nach, ob denn heute Abend geöffnet sei. Ja, aber sie seien komplett ausgebucht. Na gut, dann entscheiden wir uns für ein Bistro. Nach dem Essen ist der Ort quasi auf einmal wie ausgestorben. Die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe haben wohl ihren Landgang beendet. Das kleinere Schiff von den beiden sehen wir auch noch ausschiffen. Für uns geht es zurück auf den Campingplatz. 01.08.2023 Isafjördur - Litlibaer Kurz nach 10:00Uhr machen wir uns auf den Weg zum Radgeschäft. Wir sind gespannt, ob alles mit der Bestellung geklappt hat. Ja! Das Schaltwerk steht schon für uns bereit. Super! Danke, Tyler für die unkomplizierte Organisation des Schaltwerks! Wir packen es fürs erste ein, denn seit ich die Feder in Phingeyri wieder eingehängt habe, funktioniert alles einwandfrei. Wir beschließen das Schaltwerk erst dann zu tauschen, wenn die Feder wieder rausspringt. Wir fahren noch zum Supermarkt einkaufen und Briefmarken für die Postkarten besorgen. Die werden auch gleich geschrieben und aufgegeben. Dann geht es los. Jetzt beginnt ein Abschnitt, wo es von Fjord zu Fjord geht. Es geht mit Rückenwind den Fjord hinein und mit Gegenwind den Fjord hinaus, um das sogleich im nächsten Fjord zu wiederholen. In Súdavik gibt es ein Kaffeehaus mit einem kleinen Supermarkt dabei. Hier machen wir Halt. Die Besitzerin, die gesehen hat, dass wir mit den Rädern unterwegs sind, sagt uns, dass wir doch bitte, wenn wir irgendwo zelten wollen, die Eigentümer:in des Landes fragen sollen. Denn das gesamte Land hier in den Westfjorden gehört irgendjemanden. Und manche finden es gar nicht lustig, wenn Leute einfach so auf ihrem Land campieren. Wenn wir das wissen, dann halten wir uns gerne daran. Es ist aber gar nicht so einfach, denn oft kommt man kilometerweit an keinem Haus vorbei. So beschließen wir noch bis nach Litlibaer zu fahren. Dort sind Häuser und auch ein Café eingezeichnet. Da werden wir wohl jemanden finden, um nach einem Zeltplatz fragen zu können. Auf dem Weg dorthin halten wir an einem Rastplatz. Die gegenüberliegende Halbinsel fasziniert uns. Die Küste fällt steil ins Meer ab, und die Halbinsel muss um einiges höher sein, da auf den Bergen noch ziemlich viel Schnee liegt. Jetzt kommt wieder der Feldstecher zum Einsatz. Als wir uns so die Küste anschauen, da fallen uns die Nebelfontänen von Walen auf. Toll! Sie sind natürlich viel zu weit weg, um außer den Föntänen etwas erkennen zu können, aber trotzdem. Als wir dann in den nächsten Fjord einbiegen, da sehen wir doch tatsächlich einen Wal. Der ist so nah, dass wir bei dessen Auftauchen sogar das Ausatemgeräusch hören. Für unsere Kameras aber leider immer noch zu weit weg, ein Teleobjektiv befindet sich leider aus Gewichts- und Platzgründen nicht auf unserer Packliste. Als der Wal abtaucht und nicht wieder zu sehen ist, machen wir uns weiter auf den Weg. Als wir schließlich in Litlibaer ankommen, ist das Café schon geschlossen und auch niemand mehr da. Ein paar Meter weiter davor haben wir aber ein Haus gesehen. Also fahren wir zurück und ich klopfe an die Tür. Eine junge Frau öffnet und ich erkläre ihr, dass wir für heute einen Zeltplatz suchen. Und da wir gehört haben, dass wir am besten die Besitzenden des Landes fragen, ob und wo wir zelten dürfen, möchten wir das gerne tun. Das findet sie sehr gut und nach einem kurzen Telefonat zeigt sie uns ein Plätzchen auf ihrem Hof, wo wir unser Zelt aufstellen können. Wir haben eine super Sicht auf den Fjord, wo gelegentlich auch Wale vorbeischwimmen, wie uns die Frau erzählt. Man hört das Ausatmen der Wale bis hierher und dann sollten wir jedenfalls aus dem Zelt kriechen. Und Robben gibt es hier am Strand auch. Bevor wir uns ins Zelt verkriechen gehen wir noch ein Stück den Strand entlang. Hie und da sehen wir im Wasser einen Robbenkopf auftauchen. Auch einen Fischotter entdecken wir. Wale haben wir keine mehr gesehen. Und auch in der Nacht habe ich, da ich im Zelt ja nie besonders gut schlafe immer wieder meine Ohren gespitzt, aber leider keine Wale gehört. 02.08.2023 Litlibaer-Heydalur Zum Frühstück geht es in das Café. Noch hängen die Wolken tief. Heute geht es mit dem Fjord-Hopping weiter. Mit Rückenwind ist das Ende des Fjords schnell erreicht. Dann folgt eine 19km Gegenwindfahrt auf dem anderen Fjordufer wieder Richtung offenes Meer, bis wir die Spitze der Halbinsel erreichen und sich unsere Fahrtrichtung um fast 180° wieder dreht und wir nun wieder mit Rückenwind Richtung Fjordende brausen. Hier gibt es wieder ein Café im alten Gemeindehaus des Ortes, das wir natürlich gerne besuchen. Zur Stärkung gibt es ein typisch isländisches Gericht aus den Westfjorden: ein Scones-Kuchen. Das ist ein Schichtkuchen aus Scones und einer Mayonnaise-Gemüse-Füllung mit geräuchertem Lammfleisch. Das probieren wir natürlich. Die Café-Besitzerin ist erstaunt, da normalerweise nur isländische Besucher:innen diese Speise bestellen. Nach der Stärkung geht es für uns mit Rückenwind weiter bis nach Heydal. Hier versuchen wir ein Zimmer zu bekommen. Keine Chance, alles ausgebucht. Ok, dann nehmen wir den Campingplatz. In der Gegend hier ist wieder viel geothermische Aktivität. Daher gibt es hier am Campingplatz sogar gleich mehrere Hot Pots. Zwei künstlich angelegte und einen natürlichen Hot Pot. Wir entscheiden uns dafür, noch den natürlichen Hot Pot aufzusuchen. Der ist wirklich sehr nett und sehr heiß! Gesamtkilometerstand: 1040 km Auflösung des Rätsels:
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