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5 - SCHÖNWETTERPHASE  
21.07.2023, Katrin und Martin
Live-Tracking
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17.07.2023
Die Sonne weckt uns. Wir genießen das Frühstück am Bankerl am Campingplatz. Heute lassen wir uns Zeit in der Früh. Um 11:30 fahren wir erst los. Um 12 Uhr legen wir bereits die erste Pause in einem Café ein. In dem Café gibt es auch einen kleinen Shop, wo wir ein bißchen Proviant für unterwegs einkaufen. Und natürlich gönnen wir uns auch etwas Süßes, eine heiße Schokolade und einen Kaffee (aus der Thermoskanne).

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Mit Rückenwind geht es für uns flott westwärts in Richtung Hvalfjördur-dem Walfjord. Die Sicht ist heute extrem gut und wir können sogar in der Ferne den Snaefellsnesjökull erkennen.

 

Den Hvalfjördur umradeln wir bei grandiosem Wetter. In Hamsvik soll es den ersten Hot Pot geben. Der entpuppt sich aber als eher Nobel-Spa mit ausschließlicher online-vorab-Buchung. Das ist nicht das, wonach wir gesucht haben. Also beschließen wir diesen Hot Pot links liegen zu lassen und radln weiter Richtung Ende des Hvalfjördurs.

 

Und das vorwiegend mit Rückenwind. Danach geht es mit Gegenwind wieder aus dem Fjord hinaus. Nach ca 41,6km zweigen wir nordwärts Richtung Reykholt ab. Es geht auf einer Schotterstraße vorbei an zwei Seen und über einen kleinen Berg.

 

Nach weitern 15 km erreichen wir einen sehr netten Campingplatz. Auch hier ist eigentlich recht wenig los, obwohl ja eigentlich Hauptsaison auf Island ist. Am Abend ist es windstill und wir treffen "alte Bekannte" wieder. Die Knotts, kleine bissige Mücken, die wir zu Hauf in Norwegen erlebt haben.Auch hier stürzen sie sich in Schwärmen auf uns. Da wir, seit wir auf Island sind, immer nur Wind hatten, gab es praktisch keine Mücken. Wir haben uns darüber eh schon gewundert. Wir sind jedenfalls schnell im Zelt verschwunden.

18.07.2023
Am nächsten Tag ist wieder herrlichstes Wetter und die Knotts sind leider auch noch da. Das bedeutet, es ist heute windstill. Wir beschließen, nur ein paar Müsliriegel zu futtern und dann im Ort Borgarnes in 20km ein Café oder so aufzusuchen.

 

Angesichts unserer schwindenden Essensvorräte wollen wir dort sowieso einkaufen gehen. In Borgarnes erledigen wir unsere Einkäufe und schauen in einem netten Café/Restaurant auf ein Mittagessen mit Fisch vorbei. Die Internetverbindung nutzen wir auch gleich noch um Blog 4 zu vervollständigen und online zu stellen.Erst am späten Nachmittag ging es dann für uns weiter. Wir wollten zu einem Hot Pot auf der Snaefellsnesshalbinsel. Dazu müssten wir 40km entlang einer stark befahrenen Hauptverkehrsroute radln. Für ein kurzes Stück konnten wir auf eine Schotterstraße ausweichen, auf der ich dann gleich noch den ersten Platten der Tour hatte.

Nachdem der Schlauch ausgewechselt wurde, ging es weiter. Nach 6km gaben wir allerdings wegen des Verkehrs und Gegenwinds auf und wechselten über Schotterpisten auf unsere Alternativroute Richtung Westfjorde. Nach ca. 58km haben wir wieder einen sehr netten Zelplatz neben einem Fluss gefunden.

19.07.2023
Heute geht es auf einer offiziellen Rad-Streckenführung durch die Berge in Richtung Westfjorde. Die Schotterstraße, die aufwärts führte, war anfangs recht gut ausgebaut. Spätestens ab dem Schild "nur für 4x4" wurde sie jedoch immer abenteuerlicher und mit immer steileren aber noch durchaus fahrbaren Anstiegen.

Die ließen uns bei Sonnenschein recht ins schwitzen kommen. Die Aussichten waren jedenfalls wieder grandios.

 

Anfangs begegneten uns noch zwei Autos. Es ging dann bergab zu dem Langavatn-See. Ab hier  trafen wir praktisch niemanden mehr. Wie der Name schon sagt, war das ein ziemlich langer See, an dem wir durch Sand/Schotterbänke entlang mussten.

Nur ein wanderndes Pärchen trafen wir heute noch. Denen halfen wir mit unserem Satelliten-Navi-Tracking-System aus, um eine SMS Nachricht zu versenden. Hier gibt es nämliche keinen Handy-Empfang. Allerdings dauerte es etwas, bis wir es geschafft hatten die Nachricht zu verschicken. Martin hatte dann auch noch einen Platten bevor es endlich weitergehen konnte. Am Ende des Sees wechselte die Strecke in ein grünes Fluß-/Sumpftal. Da es die letzten Tage aber anscheinend nicht wirklich geregnet hat, war die Strecke trocken. Bei Nässe muss das hier eine reine Schlammschlacht sein. Es ging jetzt eben dahin. Viermal mussten wir den Fluss furten. Das stellte allerdings kein großes Problem dar, da der Fluss seicht war und keine große Strömung hatte.

Am Ende des Flusstals angelangt, mussten wir wieder auf einen Bergsattel. Jetzt folgte laut Radkarte der steile Teil der Route. Die Abschnitte wurden großteils wieder so steil und verblockt, dass wir wieder schieben mussten.

Ich packte mir eine Packtasche gleich wieder auf den Rücken und so ging das Schieben dann doch ganz gut. Am Bergsattel angekommen, entschlossen wir uns, hier auf der wunderschönen Wiese für heute Schluss zu machen. Viele Kilometer waren es heute nicht, wir haben ganze 26 geschafft.

Gesamtkilometerstand: 330 km

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