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| 17.08.2023, Katrin und Martin | ||
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09.08.2023 Varmahlid - Zeltplatz Per Klick auf die Fotos werden diese in einem separaten Fenster angezeigt In Bakkaflöt gibt es noch ein Camping-Café. Dort kehren wir auf einen, nein, zwei Stück Kuchen ein. Wir folgen der 752, die irgendwann zu einer Schotterstraße wird und in einem Tal an einem Fluss entlang führt. Wir radln vorbei an Höfen mit Islandpferden und Schafen. Am gegenüberliegenden Hang fließen immer wieder Wasser fälle hinunter. Sogar an einem Selbstbedienungs-Bauernladen kommen wir vorbei. Da kaufen wir noch frische Himbeeren für unser Porridge morgen in der Früh und einen Kolrabi für die Vitamine. Die erste Furt war schnell durchwatet. Nachdem wir den letzen Hof passiert haben, halten wir Ausschau nach einem Zeltplatz. Wasser haben wir genug und morgen kommen wir in 10km an einem See vorbei. Darauf brauchen wir also keine Rücksicht nehmen. Mittlerweile ist auch unsere Zielroute, die F26-Sprengisandur, angeschrieben. Wir sind also am richtigen Weg. 10.08.2023 Zeltplatz-Laugafell Üblicherweise klart das im Laufe des Tages auf. Wir werden sehen. Nach unserem Frühstück mit dem Himbeer-Porridge geht es weiter das Tal entlang. Schon bald erreichen wir den Anstieg ins Hochland. Wie der Name schon sagt, muss man eben hoch ins Hochland. Steile Rampen und flachere Teilstücke wechseln sich ab, bis wir ca. 700m Höhe erreicht haben. Dann geht es im üblichen bergauf und bergab weiter. Langsam steigen auch die Wolken in die Höhe und die Sicht wird besser. Das Grün in der Landschaft wird immer weniger und weicht den Steinen. Den höchsten Punkt (für heute) erreichen wir auf 750m Höhe. Hier ist es schon ganz schön hochlandig und wir sehen bereits in der Ferne den ersten Gletscher vor uns, den Hófsjökull. Drei Furten sind heute zu bewältigen. Die ersten zwei waren zu tief, um das Rad durchschieben zu können. Tretlager, Nabe und Pedale wären sonst unter Wasser gesetzt und das ist nicht so günstig. Im ersten Schritt der Furtung testen Martin oder ich zuerst aus, wie tief die Furt ist und wo die seichteste Stelle zum Durchwaten ist. Dann werden alle Packtaschen vom Rad genommen und durch den Fluss ans andere Ufer getragen. Dann geht's zurück, um das Rad zu schultern und ebenfalls an das andere Ufer zu tragen. Hot pots sind das definitiv keine. Bei der Sonne, die sich mittlerweile durch die Wolken gekämpft hat, ist das aber nicht so schlimm. Die zweite Furt war etwas schwieriger, da das Wasser nicht klar, sondern trüb war, sodass man den Boden nicht sehen konnte. Das war etwas unangenehm, aber auch kein Problem. Es dauert halt seine Zeit. Die letzte Furt war kurz vor der Hütte und unserem Übernachtungsplatz Laugafell zu bewältigen. Da konnten wir aber einfach nur durchschieben. Nach 48km haben wir unser heutiges Ziel erreicht. Ein Isländer heißt uns applaudierend willkommen. Es weht kräftiger Wind und wir stellen am Zeltplatz neben der Hütte unser Zelt auf. Mit dem Isländer unterhalten wir uns beim Essenkochen noch ein bißchen und er gibt uns Tipps für unsere Weiterreise. Sogar einen Hot Pot gibt es hier. Den nützen wir auch. Leider ist der nicht so heiß, wie wir es erwartet haben und daher fällt unser Besuch eher kurz aus. Immerhin sind die Umkleidekabinen beheizt. Mittlerweile ist es auch schon recht spät und wir verkriechen uns schnell in unseren Schlafsäcken. 11.08.2023 Laugafell-Nyidalur Als erstes aber müssen wir durch die gleiche kleine Furt wie gestern. Dann geht es stetig bergauf und bergab. Die Vegetation wird karger. Neben uns tauchen die Gletscher Hófjökull und Tungarfallsjökull auf. Irgendwann dann sind wir so richtig im Hochland angekommen. Wir erreichen dann auch die Abzweigung auf die F26, die Sprengisandur, die uns südwärts führen wird. Man hat uns gesagt, hier ist ja nichts zu sehen und die Straße ist ein einziges Waschbrett. Ja, die Straße hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Waschbrett. Aber wir finden rechts, links oder in der Mitte immer eine nicht allzu rumpelige Spur. Irgendwann fahren wir in einer reinen Steinwüste soweit das Auge reicht. Nur am Horizont sind Berge oder die Gletscher zu sehen. Einfach nur krass. Die F26 windet sich durch die karge Landschaft. Und irgendwann in der grau, braunen Landschaft taucht dann plötzlich grün auf. Es leuchtet und blitzt hervor, wie eine kleine Oase. Und immer dann, wenn irgendwo etwas Grün aufblitzt, dann schlängelt sich dort ein Flüsschen hindurch. Das bedeutet dann auch meistens, dass der Fluss bald durchfurtet werden muss. Heute stehen davon drei am Programm. Bei allen drei Furten müssen wir wieder alles ans andere Ufer tragen. Aber mittlerweile geht das recht flott. Während unserer heutigen Fahrt ändert sich ständig die Sicht auf die Gletscher. Kurz vor unserem Etappenziel kommt der Tungnafellsjökull ins Bild. Die Farben von braun-schwarz bis zu grün und weiß sind hier vertreten. Ein unglaubliches Bild. In dieser Landschaft gibt es so unfassbare farbliche Kontraste, wie ich es noch nie gesehen habe. Und genau das wollte ich hier sehen. Ich bin begeistert! Der Wind hat ordentlich zugelegt. Er kommt aus der richtigen Richtung. Wir haben Rückenwind. Die letzten Kilometer zur Nyidalur-Hütte radeln sich damit flotter. Als wir zur Hütte kommen, ist dort schon ordentlicher Betrieb. Eine Gruppe an Leuten hat es sehr lustig und ist in Feierlaune. Martin meldet uns beid er Hüttinwartin an und wir bekommen eine Instruktion, wo wir unser Zelt aufstellen können: vor dem Haus, dort wo schon ein Zelt steht. Also, wollen wir unser Zelt an der besagten Stelle aufschlagen. Der Wind ist ganz schön stark geworden. Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben und mindestens dreimal dem davonfliegenden Herings-Sackerl hinterhergelaufen sind, um es wieder einzufangen, gehen wir in die Hütte und genehmigen uns zur Feier des Tages lauter ungesundes Zeugs: Chips, Schokolade und irgendein Gummizeugs. Martin hat, als er bezahlen will, von der Hüttinwartin gleich eine am Deckel bekommen. Wir hätten unser Zelt an der falschen Stelle aufgestellt, meint sie. Nämlich zu nah am Fluss, dort gibt es empfindliches Moos. Martin war verdutzt, weil wir es doch genau dort aufgestellt haben, wo wir sollten. Vom Fluss war weit und breit nichts zu sehen. Als die Hüttenwartin ihm dann aus dem Fenster auf "unser" Zelt deutet, war alles klar. Das ist gar nicht unser Zelt. Das sind irgendwelche anderen Radelnden. Martin hat das richtiggestellt und die Hüttinwartin war mit uns zufrieden. Wir haben es richtig gemacht. Puh, da haben wir nochmal Glück gehabt. Eine Rangerin des Vatnajökull Nationalparks war auch da und hat uns nach unserer Route gefragt. Sie hat uns den Tipp gegeben, morgen nach 25km in Richtung Kvíslavatn abzubiegen und dort anstatt entlang der F26 zu fahren. Es ist kilometermäßig fast gleich aber landschaftlich abwechslungsreicher. Das werden wir gerne beherzigen. Dann ab in den Schlafsack. Aber bei dem Wirbel des Windes und dem Zelt im Wind ist ans Schlafen nur schwer zu denken. 12.08.2023 Nyidalur-Kvíslavatn Denn dort gibt es eine Küche und einen Gemeinschaftraum zum Sitzen. Zum Frühstück gibt es unser übliches Porridge. Aber wir nutzen die Gelegenheit und gönnen uns zusätzlich noch ein Häferl "Swiss Miss"- eine heiße Schokolade plus eine Tafel Schokolade. Für Energie ist heute jedenfalls gesorgt. Wir treffen auf ein kanadisch-amerikanisches Radelpärchen. Wir tauschen unsere Routen und Tipps aus. Ein Schweizer auf dem Nebentisch fragt, ob wir vielleicht ein Blasenpflaster hätten. Ich hole meine Apotheke. Pflaster habe ich dabei aber kein Blasenpflaster. Wir kommen ins Reden. Der Schweizer durchwandert das Hochland mit einem Freund zu Fuß. Anzumerken ist nur, die beiden Herren sind um die siebzig Jahre alt. Sie erzählen uns, dass das bereits ihr zweiter Versuch ist. Beim ersten Mal hatten sie so schlechtes Wetter, dass sie im Schnee gestapft sind und aufgeben mussten. Jetzt hat einer der beiden eine ziemlich große, offene Blase an der Ferse und weiß nicht, ob er weitergehen kann. 30 Kilometer am Tag legen die beiden im Schnitt zurück. Und das mit der gesamten Ausrüstung (20kg), inlusive Essen und Wasser. Wir können nur staunen. Wir wissen, was es bedeutet alles, wirklich alles, was man benötigt, wenn man außerhalb jeglicher Zivilisation zu Fuß unterwegs ist, auf dem Rücken mitzuschleppen. Wir zollen den beiden jedenfalls unseren Respekt und machen uns langsam auf den Weg. Ein Wanderer fragt, ob wir südwärts oder nordwärts fahren. Wir antworten "südwärts". Er beglückwünscht uns zu unserer Routenwahl, denn der Wind bläst mit 8m/sec. kräftig aus Nord. Hätten wir ihm gesagt, dass wir nach Norden fahren, hätte er uns gestoppt, meint er. Denn das ist bei diesem Wind unmöglich. Wir starten also mit kräftigem Rückenwind. Relativ bald kam wieder eine Furt. Die konnten wir aber von Stein zu Stein schiebend bewältigen. Der kommende Abschnitt auf der Sprengisandur soll der Schlimmste sein. Die F-Straße soll eine reine Waschbrett-Fahrbahn sein. Umso besser, dass uns die Rangerin gestern den Tipp mit der Alternativroute um den Kvíslavatn gegeben hat. Bis zur Abzweigung ist die Straße aber dennoch gut fahrbar. Waschbrett-Wellen gibt es genug, aber wir finden links , rechts oder in der Mitte immer eine ganz passable Route, um den Waschbrettern auszuweichen. Wir benötigen ja bloß eine Reifenbreite an halbwegs guter Piste. Der Sprenigsandur-Slalom sozusagen. Da wir mit Rückenwind fahren, ist es natürlich auch zienlich warm. Wir haben bereits die zweite Tube Sonnencreme angefangen und tragen dick Lippensonnenschutz auf. Sind wir tatsächlich in Island? Genauso stellen wir uns eigentlich die Wüste vor. Sand und Steine. Die Straße schlänget sich durch die Hügel. Ist man auf einer Kuppe angekommen, sieht man bloß, wie sie sich in die Senke windet, um dann auf dem nächsten Hügel wieder hinauf zu klettern. In der Ferne rechts und links von uns ragen die Gletscher empor. Wir überholen unsere Zeltnachbarn aus Deutschland, die zu Fuß unterwegs Richtung Süden sind. Zu Fuß muss das echt "zach" sein. Mit dem Rad sind wir ja total flott unterwegs, aber zu Fuß stelle ich mir die tagelange Durchquerung der Steinwüste mental sehr herausfordernd vor. Kurz nachdem wir die drei überholt haben, hab ich am Hinterrad einen Platten. Ich bin wohl etwas zu flott über die Waschbretter gebrettert. Während ich den Schlauch wechsle und aufpumpe, pickt Martin den kaputten Schlauch gleich-wer weiß. Beim Einbauen des Hinterrades fällt mir auf, dass die Felge an einigen Speichen wieder anfängt einzureißen. Das Phänomen kennen wir bereits von unserer Norwegentour. Da können wir jetz eh nichts machen, aber das Hinterrad sollte bei Gelegenheit getauscht werden. Die Rumpelstrecke ist da sicherlich auch nicht gerade förderlich. Für uns geht es jedenfalls weiter und wir erreichen die Abzweigung zum Kvíslavatn. Schon von weitem sehen wir den türkisen See, den wir nun entlang radeln werden. Wir überholen ein weiteres Radl-Paar. Wir werden den beiden am nächsten Tag wieder begegnen. Bei den Abläufen des Sees haben sich, wie Oasen, grüne Inseln entlang der kleinen Wasserläufe gebildet. Und dahinter ragt der Hófsjökull in den Himmel. Bei dem Traumwetter ist der weiße Gletscher gigantisch anzusehen. Ich kann mich an diesen Kontrasten gar nicht satt sehen. Wir bekommen auch einen ersten Blick auf den Vatnajökull, den größten Gletscher Europas. Mit dem Rückenwind sind die Bergauf-Abschnitte leicht zu bewältigen und die Bergabfahrten zienlich flott. Bei einer solchen Abfahrt gibt es bei meinem Hinterradschlauch einen Durchschlag und ich muss schon wieder Schlauch wechseln. Das kostet Zeit. Nach 50km haben wir am Ufer des Sees ein ebenes Platzerl entdeckt. Laut der Rangerin von gestern dürfen wir hier überall campieren. Aber natürlich, das versteht sich von selbst, dürfen wir außer unseren Fußspuren nichts hinterlassen. Wir stellen das Zelt auf und Martin fängt an zu kochen. Es dauert ewig, bis das Wasser kocht. Das ist nicht normal. Der Kocher hat irgendein Problem. Fürs Essen und einen Tee reicht es noch, aber morgen muss das angeschaut werden. Auch der Wasserfilter filtert nicht mehr richtig, Der Wind bläst noch immer stark und den Sand der Straße und vom Strand haben wir mittlerweile überall. Angeblich soll der Wind in der Nacht aber nachlassen, bevor er dann am nächsten Morgen wieder zulegt. Na dann, gute Nacht. 13.08.2023 Kvíslavatn - Hrauneyjar Nach der Reinigung der Brennstoffleitung funktioniert der Kocher wieder. Ohne Probleme können wir Benzin zum Anheizen in die Vorheizschale fließen lassen. Aber danach ist Schluss, es kommt kein Benzin mehr aus der Leitung. Also alles wieder zerlegen. Wir widmen uns noch einmal der Düse und reinigen sie. Tata! Nun klappt es. Mittlerweile ist es 13Uhr. Die Sonne heizt im Windschatten ordentlich hinunter. Das ist aber kein Problem, man braucht nur ums Eck der Hütte gehen, dann bläst einem zur Abkühlung ordentlich der kalte Wind um die Nase.Wir kochen nun endlich das "Frühstück". Nun kann es wieder weiter gehen. Wir folgen der F26 wieder südwärts. Der Sprengisandur-Slalom geht heute weiter. Wir fahren weiterhin durch die Wüste mit Oasen. Immer wieder passieren uns Fahrzeuge, viel Verkehr ist aber nicht. Nach 30km kommen wir beim Wegweiser zum Fagrifoss vorbei. Der Isländer von Laugafell hat uns empfohlen, den Abstecher zu dem Wasserfall zu machen. Na dann los. Wir radeln 2,5km von der F26 weg. Als wir dort am Parkplatz und der Infotafel ankommen, ist nur ein kleines Bacherl zusehen. Ist das alles? Uns überholen zwei Geländewagen, die einfach über den Parkplatz hinausfahren, durch den Bach und auf der anderen Seite weiter. Vielleicht ist dort der Wasserfall? Wir folgen den Geländewagen. Die Radelnden, die wir beim Kvíslavatn überholt haben, kommen uns entgegen und sagen uns, dass der Ausblick auf den Wasserfall toll ist. Und tatsächlich, nach weiteren 500m kommen wir zum Fagrifoss, der den Gletscherfluss in einen engen Canyon leitet. Fazit: der Umweg hat sich gelohnt! Nach der Besichtigung fahren wieder zurück zur F26. Es ist mittlerweile 17Uhr und wir sollten langsam überlegen wo wir zelten. Am Pórisvatn gäbe es einen Platz am schwarzen Sandstrand. Momentan geht es aber so gut zu radln, dass wir einfach weiterfahren. Die Kilometer rollen dahin. Am Horizont kommen die schrofferen Berge rund um Landmannalaugar immer näher. Auf einer Anhöhe treffen wir wieder auf das Radl-Paar, das wir sowohl beim Kvíslavatn als auch beim Fagrifoss getroffen haben. Sie hatten ihr Auto hier abgestellt und sind die Runde um den Kvíslavatn mit den Rädern gefahren. Jetzt fahren sie wieder ein Stückchen mit dem Auto weiter und gehen wandern. Sie fragen uns, ob wir etwas brauchen. Nein, wir haben von allem genug. Wir plaudern ein bißchen. Das Paar ist aus Frankreich und um die Siebzig Jahre alt und fährt noch immer mit den Rädern im isländischen Hochland herum. Das finden wir einfach genial. Es sind also Papi- und Mami-Vélo. Wir verabschieden uns und radln weiter. Es dauert nicht lange, da haben wir das Ende der F26 erreicht und radln auf einer neuen Asphaltstraße. Wir kommen zur Abzweigung, wo wir uns entscheiden müssen. Wollen wir den Umweg zum Veidisvötn machen oder fahren wir gleich weiter nach Landmannalaugar. Es gibt auch noch eine 3. Option. In ca 13km gibt es ein Hotel mit Restaurant, wo wir uns einquartieren könnten. Wie sollen wir uns entscheiden? Wir haben hier sogar Internet, also befragen wir dieses. Es gibt doch tatsächlich noch ein Zimmer in dem Hotel. Damit ist die Entscheidung getroffen. Das "Kleine Doppelzimmer" wird gebucht und dann geht es die letzten 13km bis dorthin. Wir verlassen die Highlands, denn es geht ganz schön bergab. Beim Hotel angekommen, checkt Martin alles rund ums Zimmer. Ich treffe am Parkplatz den einen Schweizer mit der Blase am Fuß wieder. Wir plaudern. Er hat beschlossen, die Durchwanderung des Hochlands abzubrechen. Mit der Blase am Fuß, die sich bereits entzündet hatte, hat das keinen Sinn. Wir beziehen unser kleines Zimmer und gehen noch schnell was essen. Dann wird die Zeit genutzt, um noch die nötigste Wäsche per Hand zu waschen und unsere Aufzeichnungen auf gleich zu bringen. Nach 4 Wochen schlafen wir wieder einmal in einem richtigen Bett, und kein Wind rüttelt an den Zeltstangen. Fazit zum isländischen Hochland: bei dem Wetter, was soll ich sagen, einfach großartig! Ich habe soetwas noch nie gesehen und bin begeistert. Ich konnte mich nicht satt sehen an der so anderen Landschaft, an den Gletschern, die langsam immer näher kamen je weiter wir radelten. Genau das liebe ich an den Radreisen. Gesamtkilometerstand: 1760km
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