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Unsere Reise führt uns weiter entlang der Donau oder besser gesagt der Bundesstraße- über Linz nach Ottensheim. Dort setzen wir zum ersten Mal mit einer für die Donau typischen Drahtseilfähre vom linken an das rechte Ufer über. Davor stärkten wir uns noch mit Linzerschnitte und Haustorte für den weiteren Weg.

Von nun war die Streckenführung wieder netter und ab Aschach schlängelten wir uns auf einem sehr schönen Abschnitt der Donau entlang. Hier hatten wir Glück, dass Samstag war, denn diese Straße wäre unter der Woche gesperrt gewesen. In diesem Fall hätten wir 30km wieder zurückradeln müssen um an das andere Donauufer zu gelangen da die Radfähre noch nicht in Betrieb war. Der Donauradweg führte uns vorbei an Schloss Neuhaus und entlang der landschaftlich wunderschönen Biegung der Donau entlang des "Rad Gupf".

Auch die Schlögener Schlinge ließen wir hinter uns und entschieden uns bei dem wunderbaren Wetter noch weiter bis Engelhartszell zu fahren. Wir rechneten eigentlich weiterhin mit einem ebenen Radweg. Ja, das hätten wir gerne, aber der Radweg schlängelete sich bergauf-bergab und so haben sich die letzten 15km etwas "gezaht"- wie wir sagen. Nun kam die spannende Herbergssuche. Irgendwie schien alles noch im Winterschlaf zu sein. Ein kleines Schild "Privatzimmer" führte uns zu einer sehr netten Unterkunft für diese Nacht. Nach einem tollen Frühstück ging es weiter und nach ca 20km verließen wir Österreich und überquerten unsere erste Landesgrenze nach Deutschland. Kurz vor Passau hisste ich die neue Fahne.
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| Wir sind in Deutschland- eine neue Fahne darf gehisst werden |
Nachdem wir durch nette Gässchen Passaus gefahren sind verbrachten wir heute viele Kilometer auf wenig interessanten Strecken, dafür mit Gegenwind. Endlich- so gehört sich das auf dem Donauradweg. Auf dem Planetenweg durfte ein Stop bei der Sonne, der Quelle des Polarlichtes, natürlich nicht fehlen.
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| Ein Besuch bei der Sonne am Planetenweg darf nicht fehlen |
Wir spulten unsere Kilometer bis Deggendorf und weiter nach Metten ab, wo wir nach 89,8km unser Quartier für heute Nacht gefunden haben. Nach einem "kleinen" Putensalat und einer "Donauwelle" (ziemlch gute Torte) war der Radltag gebührend beendet. Ein Blick auf unsere bisherige Streckenführung verriet uns, dass wir bisher noch keinen großen Sprung Richtung Norden gemacht haben. Das soll morgen ein Ende haben, wenn wir den Lauf der Donau verlassen und uns Richtung Norden nach Magdeburg begeben. Die Wetteraussichten sind nicht mehr so gut, aber so lange es trocken bleibt sind wir zufrieden.
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