36- KREUZ & QUER oder Aller guten Dinge sind drei
24.7.2019, katrin[at]lightriders[dot]info, martin[at]lightriders[dot]info
Unsere Route

19.7.2019
Ein Kurzschläfchen zwischen 22:00 und 23:30 am 18.7. sorgte für frische Energie gegen Mitternacht. So beschlossen wir noch den Blog 35 fertigzustellen und hoch zu laden. Während wir bis um knapp vor 3:00 noch "arbeiteten" wurde auch das Wellengeplätscher neben uns immer lauter. Ja, es war Flut und das Wasser war mittlerweile bis 3m vors Zelt gekrochen. Den Tangresten auf der Wiese nach entnahmen wir beim Zeltaufstellen, dass eigentlich genug Platz sein sollte- ob das tatsächlich so war? "Vielleicht haben wir ja eine Springflut"- Martins Beitrag zur Entspannung des viertelstündlichen Lokalaugenscheins. Nachdem unsere Recherche zum Zeitpunkt des Tidenhöchststandes 3:04 Uhr voraussagte, waren wir beruhigt und konnten um 3:15 Uhr ans Schlafen denken. Am nächsten Morgen waren wir nicht davon geschwommen und die Sonne weckte uns. Während Martin unser übliches Campingfrühstück (Haferporridge mit dunklem Kakao, Zimt und Honig) und Hagebuttentee (das ist der einzige Früchtetee den wir hier finden) zubereitete, fing ich an alles zusammen zu packen. Martin improvisierte noch um seine Kamertasche zu flicken, da sich mittlerweile auf der Unterseite die Schnellwechselplatte zur Stativmontage durch die Tasche gearbeitet hatte. In der Zwischenzeit baute ich das Zelt ab und so waren wir gleichzeitig startbereit. Es war gegen 11:00 und mittlerweile fing auch die norwegische Airforce an ihre Geschwader nach uns auszusenden. Martin hat seine Abwehrtaktik mittlerweile perfektionert- es sieht fast wie Schuhplattln aus. Das Geschwader verfolgte uns auf unserer Fahrt in Richtung Süden der Insel Senja bei sommerlichen Temperaturen. Meinem Rad schien die norwegische Hitze nicht zu bekommen- mein Zahnkranz hatte sich gelockert und musste wieder angezogen werden. Martin hatte das Problem sofort erkannt und die Sache war schnell erledigt trotz der ständigen Abwehrhandlungen gegen diverse bissige Angreifer. Es ging in Richtung Kaperdalen wo wir bei einem ausgeschilderten samischen "Museum" pausierten. Der Informationstafel nach zu schließen war dieses Museum nur am Donnerstag geöffnet und heute war Freitag. Schade- obwohl wir eigentlich nicht wussten wo das Museum sein sollte, denn zu sehen war hier vom Parkplatz aus nichts außer Bäumen. Neugierig wie wir sind folgten wir dem ausgetrampelten Pfad im Wald und kamen auf einer Lichtung zu einer Art Freilichtmuseum einer Samensiedlung.

 

Nach einigen Fotos gingen wir zurück zum Parkplatz und beratschlagten über unsere weitere Routenführung. Geplant wäre eigentlich eine Runde über einen Wanderweg durch das Tromsdalen zurück auf die Hauptstrasse von der wir kamen. Eigentlich wollten wir zu dem Einstieg in den Wanderweg fahren um zu sehen ob es machbar wäre und notfalls zurückradeln. Da das Wetter ab Dienstag nächste Woche allerdings schlecht prognostiziert war und der Norden bzw. Nordosten das Highlight der Insel sein soll, entschlossen wir uns dazu den Wanderweg Wanderweg sein zu lassen, zurückzufahren und dann Richtung Norden und Nordosten weiterzuradeln. Also hieß es für uns fast wieder zurück an den Start für heute. Prinzipiell mag ich es ja gar nicht den selben Weg wieder zurück zu fahren. Noch dazu  nach nur 5 Stunden Schlaf, was für mich eindeutig zu wenig ist, das war nicht gut für die Moral. Aber was solls- es bot uns immerhin eine andere Perspektive und eigentlich ging es bis zur Abzweigung ganz flott. Wir beschlossen bis nach Skaland zu fahren. Dazu mussten wir noch einen Anstieg mit anschließendem Tunnel überstehen. Die Bergauffahrt war eine zähe Angelegenheit. Die Straße war eng, wir waren müde und die Riesenpferdebremsen folgten uns auf Tritt und Tritt. Wir hatten es trotzdem bis zu dem Tunnel geschafft, der auch der höchste Punkt des Anstiegs war. Hier legt man übrigens sehr viel Wert auf die Sicherheit der FahrradfahrerInnen: vor dem Tunnel befand sich eine Box mit Warnwesten zur freien Entnahme.

Nach dem Tunnel ist diese dann in einer baugleichen Box wieder zurück zu geben. Sollte man weniger als 10 Warnwesten vorfinden, dann solle man eine Telefonnummer anrufen oder eine Nachricht per Mail schreiben. Wir finden das super, haben aber natürlich unsere eigenen Warnwesten mitgebracht. Nach dem Tunnel legten wir eine kurze Zeitrafferfotopause ein bevor wir zu der bekannten Bergbotn Aussichtsplattform weiterradelten. Leider stand die Sonne ganz falsch für tolle Fotos- das ärgerte Martin.

 

Es ging dann flott nach Skåland wo wir in der einzigen Übernachtungsmöglichkeit nach einem Zimmer fragten. Leider war nichts mehr frei. Also hieß es doch nochmal wild zeltln. Wir fuhren also noch 5km weiter bis ans Ende der Straße in der Hoffnung auf dem Weg einen Zeltplatz zu finden. Plätze gabs genug aber da hatten sich schon andere eingenistet. Am Ende der Straße in Bøvær befand sich ein idyllischer Strand mit ein paar Häusern. Campieren war hier verboten und so fuhren wir wieder zurück. Nachdem alle vorzugsweise in Richtung Strand campierten, schlug ich vor es einmal auf der anderen Straßenseite zu probieren. Und tatsächlich hatte Martin auf einer kleinen versteckten Anhöhe einen mehr oder weniger geeigneten Zeltplatz gefunden. Nachdem wir unsere Räder dort hinauf geschoben hatten, stellten wir das Zelt auf einem Moosbett auf. Eine tolle weiche Unterlage- die Heringe allerdings hielten nur marginal. Da aber weder Wind noch Regen angesagt waren, würde das für die Nacht wohl reichen. In Rekordzeit stellten wir das Zelt auf und verzichteten auf jegliche unnötige Zeit ausserhalb des Zeltes. Die norwegische Airforce war heute besonders aktiv.

 

20.7.2019
Auch das Frühstück ließen wir angesichts der morgendlichen Präsenz der diversen Insektengattungen die uns zum Frühstück gern haben ausfallen. Eigentlich wollten wir deshalb in dem Supermarkt in Sklåand für ein Frühstück unsererseits sorgen. Da wir aber von der Sonne bereits um 6:15 geweckt wurden, waren wir bereits um 8:30 vor dem Supermarkt. Der öffnete allerdings erst um 10:00. Hier herum zu sitzen schien uns Zeitverschwendung da herrlichstes Wetter war und nachdem zirka 10km weiter in Senjahopen ebenfalls ein Lebensmittelgeschäft sein sollte, beschlossen wir weiter zu fahren. Noch schnell ein Kvikk Lunsj eingeworfen und es ging weiter. Wir passierten den Steinfjord und gelangten zum Aussichtspunkt Tungeneset der ein wirklich spektakuläres Panorama bot.

Nach einer längeren Fotopause verließen wir den Aussichtspunkt und fuhren in den Ersfjord. Dort sollte ein schöner Zeltplatz mit Picknicktischen, Grillplätzen und WC-Anlagen inklusive Architekturdesign sein, das hatte uns unser französisches Tourenradlerpaar mitgeteilt. Einerseits war es aber noch viel zu früh umsich einen Zeltplatz zu suchen und zweitens verging es uns sowieso gleich als wir schon von Weitem die Massen an Zelten und Wohnmobilen sahen. Vor der WC-Anlage hatte sich eine Schlange gebildet. Wir dachten an Bénédicte und Vincent- sie haben sich vermutlich im Mai gewundert warum man an so einem verlassenen Ort diese Infrastruktur hinbaut.

 

Wir fuhren also weiter und durch den Tunnel nach Senjahopen. Dies war endlich ein Tunnel mit Drücki

 

Als RadlerIn konnte man einen Art Buzzer drücken um ein Blinklicht für die Autofahrer zu aktivieren damit diese vorgewarnt sind. Das gefiel uns natürlich ungemein! In Senjahopen ging es sofort zum Supermarkt und wir genossen unseren mittlerweile Brunch in der Sonne. Da wir dort einige Zeit verbrachten, kamen wir mit einem norwegischen Radlerpärchen ins Gespräch die von Tromsø nach Bodø radln- Norge på langs sind sie bereits vor einigen Jahren geradelt. Auch eine vierköpfige Familie aus Colorado, USA, sprach uns an und war ganz begeistert von unserer Tour. Auch sie haben hier nicht mit so viel Tourismus gerechnet. Das Problem mit dem Zeltplatz lösen sie indem sie zum Zelteln einfach auf einen Berg steigen und soweit ich es verstanden habe nicht gerade auf die niedrigsten hier. Und das mit zwei kleinen Kindern- auch wir fanden das äusserst bewundernswert. Es waren wieder zwei nette Begegnungen und so machten wir uns weiter auf unserem Weg nach Fjordbotn auf den Campingplatz. Auf dem Weg dorthin konnten wir schon den (oder die?) Segla, den berühmtesten Berg Senjas erspähen. Es ist die Felsspitze in der Mitte des Bildes. Sieht jetzt nicht besonders spektakulär aus und es ist auch bei weitem nicht der höchste Berg Senjas. Warum der Berg so bekannt ist offenbart sich erst wenn man ihn aus einer anderen Blickrichtung betrachtet.

 

Eine Steigung und drei Tunnels- mit Drücki- wurden noch absolviert als wir, für unsere Verhältnisse, recht früh am Campingplatz ankamen. Kurzerhand beschlossen wir uns eine Hütte zu mieten. Wir quartierten uns ein und nutzten das Zeitfenster bevor noch mehr Leute kamen um in Ruhe zu duschen. Danach genossen wir noch ein Eis und seit langem eine halbe Packung Paprikachips auf der Terrasse. Wir freuten uns, nicht das Zelt aufstellen zu müssen. Die Gemütlichkeit dauerte nur so lange an bis Martin ein ominöses, totes Krabbeltier am Bett entdeckte. Unsere Alarmglocken schrillten und es wurde heftigst recherchiert. Fazit: Verdacht auf Bed Bugs (Bettwanzen). Hier bleibe ich keine Sekunde länger! Es war natürlich schon nach 20:00 und die Rezeption hätte schon zu. Martin ging trotzdem noch hin und es war auch jemand da. Er zeigte das Foto vor und meinte wir würden es aus gegebenem Anlass vorziehen doch im Zelt zu nächtigen. Das war auch kein Problem. Wir bekamen das Geld retour. Allerdings war der Zeltplatz bereits voll belegt und so wurde uns ein Wohnmobilplatz zugewiesen. Das war eine etwas steinige Angelegenheit. Wir zogen also mit unserem ganzen Hab und Gut um und ich hoffte einfach nur, dass keines dieser Mistviecher in der Zeit in der Hütte in unser Gepäck oder in die Schlafsäcke geschlüpft ist. Alleine bei dem Gedanken pickst es mich überall. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich mittlerweile von diversen Stichen oder Bissen übersät bin. Der Rest der Chipspackung wurde daraufhin vertilgt und die Nacht wurde im Zelt geschlafen.

21.7.2019
Auch heute weckte uns die Hitze im Zelt. Da Martin zur Gattung der Frühaufsteher zählt hat er mit seiner Schattenspender-Spezialanfertigung dafür gesorgt, dass ich noch etwas schlafen konnte.

 

Nach einem Porridge setzten wir uns in das Campingplatzkaffee und beobachteten die Abreisenden. Als Ruhe eingekehrt war, übersiedelten wir unser Zelt auf den eigentlichen Zeltplatz. Danach gab es ein Eis für uns und ich widmete mich unserer Website. Geplant wäre es heute abend auf den Hesten zu steigen um Fotos von der berühmten Felsspitze des Segla in der Abendsonne zu machen. So genossen wir also einen freien Nachmittag, wuschen unsere Wäsche und bereiteten alles für die Wanderung vor. Allerdings dauerte das Wäsche-wasch-und-trocknungsprogramm der Personen die den Trockner vor uns benutzten extrem lange, sodass sich unser Zeitplan nach hinten verschob. Das war vielleicht auch Glück, da es leicht zu regnen begann und sich damit der Himmel für den Rest des Tages in ein uninteressantes eintöniges Grau verwandelte. Und so wurde die Wanderung auf morgen verschoben. Ein Ruhetag am Campingplatz tut auch ganz gut. Obwohl ich an so Ruhetagen immer das Gefühl habe ich muss noch was erledigen oder weiterkommen. Ich werde da immer ein bißchen kribbelig....

22.7.2019
Der Plan für heute war, einen Tagesausflug nach Husøy und anschließend nach Fjordgård zu machen wo wir es nochmals probieren wollten auf den Hesten zu steigen und den Segla zu fotografieren. Husoy ist ein interessanter Ort da er komplett auf einer kleinen Insel im Øyfjord liegt und über einen Damm erreicht wird. Der Name der Insel ist ganz passend, er bedeutet nämlich ganz einfach "Hausinsel". Um dorthin zu gelangen mussten wir mit unseren Radln aber zunächst eine Bergwertung und zwei Tunnels absolvieren. Dabei bot sich uns schon ein schöner Ausblick auf Husøy von oben.

Was gibt es in Husøy besonderes? Ein Sommerkaffee mit hausgemachten Speisen in das wir nätürlich einkehrten und auch einen  Supermarkt in dem wir unsere Lebensmittelvorräte auffrischen konnten. Tolle Landschaft hat es natürlich auch noch gegeben.

 

Zurück gings am gleichen Weg. Das bedeutet es ging zunächst wieder bergauf *schnauf*. Als nächstes stand ein Abstecher nach Fjordgård am Programm. Fjordgård liegt ebenfalls im Øyford, gleich schräg gegenüber von Husøy. Für uns bedeutete das aber einen Umweg von ca. 20km und nach der Abzweigung Richtung Fjordgård eine weitere Bergwertung. Zusätzlich lagen auch wieder Tunnels auf dem Weg und beim ersten Tunnel gab es gleich mal eine böse Überraschung. Anscheinend werden die Tunnels gerade saniert und sie sind zu bestimmten Tageszeiten gesperrt. Da wir von Fjordgård aus auf den Hesten steigen wollten, wäre es mit der Zeit ziemlich knapp geworden noch vor der nächtlichen Tunnelsperre wieder rechtzeitig auf dem Rückweg zu sein. Nachdem wir aber schon mal hier waren entschlossen wir uns trotzdem nach Fjordgård zu fahren und uns mal die weitere Strecke mit den Tunnels und den Ort selbst anzusehen. Der erste Tunnel (ca. 860m)  hatte es gleich in sich.

Er war unbeleuchtet und voller Staub. Glücklicherweise waren wir so gescheit auch unsere Stirnlampen mitzunehmen und so hatten wir genug Licht um durch den Tunnel zu fahren.

 

Der zweite Tunnel war über zwei Kilometer lang aber hier konnte man als Radfahrer auf die alte Straße entlang des Fjordufers ausweichen, das war uns natürlich sehr willkommen. Der letzte Tunnel war nur ca. 300m lang und kein Problem. Im Ort selbst drehten wir nur eine schnelle Runde und überzeugten uns, dass es auch hier ein kleines Lebensmittelgeschäft gab. Dann mac hten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg um noch vor der ersten abendlichen Tunnelsperrung wieder zurück zu kommen. Der letzte Tunnel am Rückweg war wieder herausfordernd da er in diese Richtung steil bergauf ging und der Staub machte die Angelegenheit auch nicht einfacher. Wir haben aber von der ersten Fahrt dazugelernt und unsere Bufftücher als Mundschutz umfunktioniert.

Auf den letzten 300m hörte der Staub interessanterweise  plötzlich auf und es ging dann deutlich besser. Auch der zweite Versuch, einen  Blick auf die "Schokoladenseite" der Segla zu werfen endete nicht besonders erfolgreich. Wieder zurück in unserem Basislager am Campingplatz hatten wir bei einer Fahrstrecke von 64km über 1000 Höhenmeter in unseren Büchern stehen. Wir haben uns vorgenommen, für den nächsten Tag einen weiteren Versuch zu wagen. Diesmal werden wir etwas früher starten, dann ist zwar das Licht nicht so optimal, aber wir haben dafür keinen Zeitdruck um vor der Tunnelsperrung noch rechtzeitig aus dem Fjord heraus zu kommen.

23.7.2019
Wir starteten also heute "recht" früh zu unserem dritten Versuch einen schönen Blick auf den Segla zu erhaschen, das heisst so um etwa 11:00 gings los  wink Nach Fjordgård sind es etwa 15km und ein paar Höhenmeter sind auch dabei.

  

In Fjordgård angekommen begeisterte uns nicht nur die Aussicht...

...sondern auch die liebevoll geschmückte Orsteinfahrt und der Radweg.

Um ca. 11:50 waren wir dort, sperrten unsere Räder beim Startpunkt des Wanderweges in Richtung Gipfel des Hesten ab (wo schon einige Autos geparkt standen) und marschierten los. Das Wetter war gut: es war warm und sonnig mit teilweiser Bewölkung. Beim Aufstieg war die norwegische Airforce wieder aktiv und sorgte dafür, dass wir immer schön in Bewegung blieben.

Ich wusste gar nicht, dass es so viele Bremsen in Norwegen gibt. Der Aufstieg dauerte nicht sehr lange, denn um einen guten Ausblick auf Segla zu bekommen sollte man nicht auf den Gipfel des Hesten steigen sondern nur bis zur Senke zwischen den beiden Bergen.

Dort angekommen wurde die Fotoausrüstung ausgepackt und ein paar Zeitrafferausfnahmen gestartet. Das hieß für uns Pause machen und den Ausblick genießen.

Gleich neben unserem Pausenplatz ging es 400m schnurstracks nach unten zum Meer, hier sollte man also aufpassen wo man hinsteigt.

Es ging auch an der Abbruchkante eine leichte Brise und man wurde von der Airforce etwas verschont (zumindest von den schweren Brummern). Der Nordosten Senjas zeichnet sich durch seine gigantischen und schroffen Felsformationen aus- FelsenkraxlerInnen und SchluchtenhaxlerInnen finden hier ein Paradies vor. Nachdem genug Fotos gemacht waren, stiegen wir wieder ab

Wir machten uns auf den Heimweg und das vierte Mal durch den finsteren Tunnel. Mittlerweile beherrschen wir die Tunneldurchfahrtsvorbereitungsprozedur aus dem FF. Nach dem Tunnel trafen wir auf eine größere Gruppe RadlerInnen. Sie fragten uns ob wir von Fjordgård kämen und wüssten ob man den zweiten Tunnel aussen umfahren könnte. Wir bejahten und kamen ins Gespräch. Die Gruppe war eine norwegische Familie die jedes Jahr einen einwöchigen Radausflug irgendwo in Norwegen macht. Dieses Mal auf Senja. Eine Radlerin konnten wir beruhigen, dass unser Reisegepäck nicht nur aus dem heutigen Tagesleichtgepäck von je einem Rucksack bestand. Nach dieser netten Unterhaltung fuhren wir bei angenehmen Temperaturen und Wetter zurück zum Campingplatz- es kam richtiges Sommergefühl auf. Dort gab es für Martin einen Hamburger mit Pommes auf den er sich schon den ganzen Nachmittag seelisch vorbereitet hatte. Na dann: Guten Appetit!

Gesamtkilometerstand: 5544km

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