19- FARVEL DANMARK- HEI NORGE!
4.5.2019, katrin[at]lightriders[dot]info, martin[at]lightriders[dot]info
Unsere Route

Am 30.4. war es endlich soweit, wir verließen Dänemark in Hirtshals mit der Fähre und trafen knappe 2 Stunden später in Kristiansand in Norwegen ein. Auf Norwegen hatte ich mich besonders gefreut. Nach 2348km und 45 Tagen seit unserer Abfahrt in Wien sind wir tatsächlich hier angekommen.

In Hirtshals haben wir, als wir dort ankamen, spontan entschieden doch noch die Fährverbindung nach Kristiansand für denselben Abend zu buchen. Nach einem Lokalaugenschein beim Check-in und Ticketschalter der Fähre, wo wir noch geklärt haben wie das mit den Fahrrädern auf der Fähre funktioniert, riet uns das Personal des Informationsschalter das Ticket online zu buchen da dies um einiges billiger sei. Gesagt, getan. Nachdem wir noch ca 2 Stunden bis zum Check-in Zeit hatten, nützen wir die Gelegenheit eine Übernachtung in Kristiansand zu organisieren da wir für eine Vorort-Suchaktion dann doch etwas zu spät dort eintreffen würden. Auch dies funktionierte problemlos und so ging es um 18:00 los in Richtung Norwegen.

 

Bei der Fährüberfahrt nahmen wir auch gleich noch einen Breitengrad mit- den 58. nämlich. Und das ganz nebenbei ohne Anstrengung smiley

Knappe 2 Stunden später legten wir in Kristiansand an und machten uns auf ins Hotel.

Dieses ließ sich auch recht schnell finden, abgesehen davon, dass wir mangels rechtzeitiger Beschriftung  fast auf der Autobahn gelandet wären. Voller Elan und mit einer Liste voll mit Sachen die hier zu erledigen sind, wie 

- Schlüssel für die DNT Hütten besorgen
- Wäsche waschen
- ein Nahtimprägnierungsmittel fürs Zelt besorgen
- Waschbenzin für den Kocher organisieren

starteten wir am 1.Mai nach dem Frühstück los. Allerdings hatten wir übersehen, dass auch hier der 1. Mai Feiertag ist und so gut wie alles, auch viele Cafés, geschlossen hatte. Also haben wir kurzerhand entschieden die Zeit für einen Pausentag zu nützen um in der Stadt zu flanieren. Wir unternahmen einen Rundgang auf der Insel Odderøya zu dem Leuchtturm.

Wir spazierten auf der Suche nach einem Café auch durch die Altstadt, wo bereits der Frühling Einzug gehalten hat. Eine Frau hat uns erzählt, dass wir uns sehr glücklich schätzen können da es heute fast 20°C hat und Sonnenschein. Üblicherweise schneit es am 1. Mai. Ja, darüber waren wir sehr glücklich, allerdings verriet uns die Wettervorhersage, dass ab dem nächsten Tag mit frischeren Temperaturen zu rechnen ist.

Um unsere Liste abarbeiten zu können, verlängerten wir unseren Aufenthalt um einen Tag bis zum 3.5. Damit am nächsten Tag alles glatt läuft, holten wir bereits Informationen darüber ein, wo wir denn überhaupt Wäsche waschen konnten- soetwas wie Waschsalons scheint es hier nicht zu geben; ausfindig haben wir nur eine Reinigung gemacht. Wir werden sehen, ob die auch eine normale Waschmaschinenladung im Wollprogramm laufen lassen. Wir haben auch die Zweigstelle des DNT-den norske turistforening, soetwas wie der österreichische  Alpenverein, lokalisiert. Laut Internetshop sollten wir dort auch unsere Nahtimprägnierung erhalten. Weiters suchten wir diverse Sportgeschäfte heraus um dort nach dem Reinigungsbenzin zu suchen. Und so ging es am 2.5. gut strukturiert los: Zuerst ging es in die Wäscherei . Wir hatten Glück, denn obwohl die Dame der Reinigung eigentlich viel zu viel zu tun hatte, schob sie unseren Waschgang inklusive Trocknung dazwischen, sodass wir um 17:00 unsere Wäsche frisch gewaschen, getrocknet und zusammengelegt wiederholen konnten. Danach ging es zum DNT um den Schlüssel für die DNT Hütten zu besorgen. Auch das funktionierte gut. Unsere Nahtimprägnierung fürs Zelt hatten sie leider nicht und so klapperten wir alle Sportgeschäft im Zentrum Kristiansands ab. So kann man sich einen Überblick über eine Stadt verschaffen.

Ohne Erfolg. Genauso verhielt es sich mit der Suche nach dem Reinigungsbenzin für den Kocher. Hier scheint man soetwas nicht zu verwenden. Da wir aber einen fast-alles-fresser-Kocher haben ist das jetzt nicht so tragisch und wir könnten notfalls auf Petroleum umsteigen. Reinigungsbenzin rußt halt nicht so stark. Allerdings waren wir etwas erstaunt, dass wir nirgends die Nahtimprägnierung für Zelte finden konnten. Naja, wir werden einfach auf unsere Fahrt in jedem Sport/Outdoorladen oder Heimwerkergeschäft vorbeischauen ob wir Nahtimprägnierung oder Waschbenzin finden.
Und so blieben 2 unserer Aufgaben unerledigt. Wir stockten unsere Vorräte noch im Supermarkt auf, bereiteten alles für die Abfahrt vor um am 3.5. unsere Reise zu unserem ersten Ziel in Norwegen, dem südlichsten Punkt in Lindesnes, anzutreten.

 

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