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| 23.08.2021, Katrin & Martin |
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Nach einer regnerischen Nacht mit einem gewaltigen Donnerschlag der mich aufschrecken ließ, konnten wir dennoch bei trockenem aber bewölktem Wetter aus dem Zelt kriechen. Es war spürbar kühler geworden. Während ich wieder einmal mühsam das Zelt außen wie innen trocken legte, rührte Martin ein Frühstücksporridge zusammen. Schlussendlich kamen wir um 9:45 los. Wir stiegen in Eben in Pongau bei Sonnenschein in den Ennstalradweg flußabwärts ein. In Altenmarkt machten wir noch einen kurzen Abstecher zu einer lieben Freundin. Ich wollte, wenn ich schon einmal in der Gegend bin, nicht einfach vorbei fahren. Nach einem richtig netten, kurzen Plausch setzen wir unsere Fahrt entlang der Enns fort. Heute rollte es richtig gut! Wir hatten Rückenwind und fuhren noch dazu flußabwärts. Also kamen wir flott voran. Wir ließen Radstadt mit dem Panorama auf den Dachstein hinter uns und erreichten die Steiermark. In Schladming machten wir einen kurzen Zwischenstop, um unsere Futtervorräte aufzustocken. Kurz vor Öblarn drehte der Wind und bließ uns ins Gesicht. Am Grimming hangen grimmige Wolken und Regenfahnen. In Öblarn kam starker Wind auf, der sich danach aber glücklicherweise wieder zu Rückenwind drehte. Wir rechneten jeden Moment damit in einen heftigen Regenschauer zu geraten. Entgegenkommende Radelnde sahen jedenfalls nass aus. Wir bekamen zwar ein paar wenige Regentropfen ab, aber das war's auch schon. Wir blieben verschont und als wir den Grimming links liegen gelassen hatten, da blitze auch ein großes blaues Loch über uns. Bei Sonnenschein ging es wieder mit Rückenwind flott voran und wir beschlossen bis nach Liezen zu fahren. Dort sollte es zwei Campingplätze zur Auswahl geben- sagt uns die Navigationsapp. Nachdem sich hinter uns schon wieder der Weltuntergang zusammenbraute, fuhren wir den nächstgelegenen Campingplatz an einem Badesee an. Den Badesee fanden wir auch, aber von einem Campingplatz war weit und breit nichst zu sehen. Na gut, nicht zu lange überlegen, sonst erwischt uns doch noch die Regenfront. Umgedreht und zu dem nächsten Campingplatz laut App. Als wir an dem Ziel ankamen, stellten wir fest, dass es sich um einen Stellplatz für drei Wohnmobile handelte. Daneben wäre schon noch ein Plätzchen Gras für unser Zelt frei. Wir fragten zwei Personen ob sie wüssten ob man hier auch ein Zelt aufstellen könnte bzw. wen wir fragen könnten. "Jo, Jo des geht scho" ....hmmm überzeugt waren wir nicht. Der Platz scheint von der Gemeinde zu sein. Auf dem großen Stadtplan der an dem Stellplatz aufgestellt war steht eine Telefonnummer. "Sie erreichen uns außerhalb unserer Öffnungszeiten".... eh klar. So nun haben wir drei Möglichkeiten Kilometerstand: 828km
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